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Vertretungskonzept Drucken

Stand 24.10.2017

Da in der Verlässlichen Grundschule kein Unterricht mehr ausfallen darf, ist ein Vertretungskonzept erforderlich. Dieses soll einen qualifizierten Vertretungsunterricht mit hoher Kontinuität in den betroffenen Klassen sicherstellen.

Bei der Organisation des Vertretungsunterrichtes hat der Erhalt des Klassenverbandes Vorrang vor der Aufteilung der Klassen; ebenso die möglichst kontinuierliche Fortführung des regulären Fachunterrichts.

Für die Organisation des Vertretungsunterrichts steht jeder Grundschule ein Personalbudget zur Verfügung, das sich nach der Anzahl der Schülerinnen und Schüler richtet. Diese Stunden werden von der Schulleitung auf die an der Schule arbeitenden pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt.

Kurzfristige Ausfälle von Kolleginnen und Kollegen von bis zu 6 Wochen müssen aus diesem Stundenpool ausgeglichen werden. Bei Ausfällen, die über diese Zeitspanne hinausgehen, können sogenannte „Feuerwehrlehrkräfte“ bei der Landesschulbehörde beantragt werden.

Um eine weitgehend lückenlose Fortsetzung des Unterrichts zu ermöglichen, gibt es an der Grundschule Altwarmbüchen ein 4-Säulen-Konzept. Dabei sind diese Säulen als gleichwertig zu betrachten, um in der jeweiligen Situation angemessen reagieren zu können. Der Einsatz der jeweiligen Vertretungsart ist immer abhängig von der Art und Dauer der zu vertretenden Stunden und wird individuell geregelt.

1. Säule: Einsatz von pädagogischen Mitarbeitern

Eine pädagogische Mitarbeiterin beaufsichtigt die jeweilige Klasse. Damit eine kontinuierliche Fortsetzung der angefangenen Arbeiten möglich ist, werden die entsprechenden Unterrichtsmaterialien von den Kolleginnen und Kollegen vorbereitet und zur Verfügung gestellt. Dafür gibt es im Lehrerzimmer entsprechend gekennzeichnete Ablagen. Zudem liegen eine Reihe von Arbeitsmaterialien, wie Freiarbeitsmaterial, Bücher, zusätzliche unterrichtsergänzende Kopiervorlagen, etc. bereit.

Zudem sind in jeder Klasse Namenschilder oder ein aktueller Sitzplan vorhanden.

Bei voraussehbaren Ausfällen der Lehrkräfte wird der Unterrichtsstoff von der Lehrkraft vorbereitet und mit ergänzendem Material in die Vertretungsfächer gelegt. Die Vertretung hakt ab, was sie in ihrem Unterricht behandelt hat, so dass ein Überblick über den behandelten Stoff für die anderen Vertretungen und die Fachlehrer möglich ist.

Bei kurzfristigen Ausfällen von Lehrkräften wird wahlweise von der erkrankten Kollegin/dem erkrankten Kollegen angegeben, wie im Unterricht weiter verfahren werden soll oder die parallel eingesetzten Fachlehrer/Innen versorgen die Vertretungskraft mit Material.

2. Säule: Einsatz von Lehrkräften

Teamteachingstunden werden aufgelöst, so dass die Lehrkräfte in den freien Klassen eingesetzt werden können. Ebenso können im Notfall Förderstunden aufgelöst werden, so dass eine Klasse besetzt werden kann.

Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Förderschulen, die an unserer Schule eingesetzt sind, sollten nur im absoluten Notfall eine Klassenleitung übernehmen, da ihre Stunden für einzelne Kinder mit Unterstützungsbedarf geblockt sind.

Sollten Kolleginnen und Kollegen in ihren Freistunden oder vor/nach ihrem regulären Unterricht eingesetzt werden, gilt dies als zusätzliche Unterrichtsstunde und wird vermerkt.

3. Säule:  Die Aufteilung von Klassen

Es ist möglich, die Schülerinnen und Schüler auf andere Klassen aufzuteilen. Die KlassenlehrerInnen bereiten für diesen Fall zu Beginn eines Schuljahres eine Liste vor, aus der hervorgeht, welche Kinder in welcher Klasse am Unterricht teilnehmen sollen (je nach Klassengröße 4-5 Kinder pro Gruppe). Die Listen hängen in den Klassen aus oder sind im Klassenordner abgeheftet.

Für die Zeit der Aufteilung erhalten die Kinder eine Aufgabe oder sie nehmen am aktuellen Unterricht der aufnehmenden Klasse teil.

4. Säule:  Die doppelte Klassenaufsicht / Stillbeschäftigung

Eine weitere Möglichkeit ist die Beaufsichtigung von zwei Klassen durch eine Lehrkraft. Dafür bieten sich nebeneinanderliegende Klassen an, da die Lehrkraft dann kurze Wege hat. Ist dies nicht möglich, können Räume auch getauscht oder der Musikraum genutzt werden.

Beide Klassen erhalten in diesem Fall Aufgaben, die sie möglichst eigenständig bearbeiten können.

Praktikanten/Praktikantinnen und Schulbegleiter/Schulbegleiterinnen können in solchen Fällen unterstützend mithelfen, dürfen aber keine alleinige Aufsicht führen.

 

Stand:   24.10.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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